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Rita Ernst: Projekt - Mies van der Rohe

 

Nach einer Reihe von eindrucksvollen Arbeiten des „Progetto Siciliano“ über die Grundrisse von Kathedralen auf Sizilien und über Paradiesgärten, die die Schweizer Künstlerin Rita Ernst (geb. 1956) vor allem an ihrem Zweitwohnsitz Trapani (Sizilien) bearbeitet hat, nahm sie 2008 im Hinblick auf ihre geplante Ausstellung im Mies van der Rohe Haus ein Projekt zur künstlerischen Untersuchung der Miesschen Grundrisse in Angriff.

Das Ergebnis dieser zweijährigen Auseinandersetzung mit der Geometrie von Miesschen Gebäudegrundrissen wird nun in einem Überblick in einer eigenen Ausstellung vom 27.3. bis 27.6. präsentiert.

 

 

Projekt Mies van der Rohe, Haus Tugendhat, 2009, Acryl auf Leinwand, 89 x 146 cm

 

Bei der Malerei geht Rita Ernst sehr frei mit ihrem Ausgangsmaterial, dem Grundriss um. Sie versteht die Mieschen Grundrisse als eine Anregung, als eine Art Inspirationsquelle.

Rita Ernst wählt aus den Grundrissen intuitiv Linien oder Flächen aus, betont diese oder jene und entwickelt so, über viele Schritte, ein neues Gebilde. Es handelt sich sowohl um eine systematische, als auch um eine intuitive Auseinandersetzung mit vorgefundenen Strukturen.


Links: Mies van der Rohe, Neue Nationalgalerie, 2009, Acryl auf Leinwand, 60 x 80 cm


Rita Ernst steht in der Tradition der Züricher Konkreten, indem sie sich der universellen Sprache der Geometrie bedient. Doch anders als die Begründer der konkreten Kunst, die mit allen Traditionen radikal gebrochen haben, verbindet sie wie selbstverständlich Altes und Neues frei miteinander.

Im Mies van der Rohe Haus werden aus Rita Ernst’s „Projekt - Mies van der Rohe“ vier Arbeiten zum „Landhaus Lemke“ selbst vorgestellt. Darüber hinaus werden Gemälde von berühmten Grundrissen, wie beispielsweise der der Neuen Nationalgalerie und des Hauses Tugendhat in Brünn, präsentiert. Als Besonderheit hat Rita Ernst aber auch eine Arbeit zum Aachener Dom beigesteuert. Dieses Bauwerk hat den 1868 in Aachen geborenen Mies geprägt.

 

Im Mies van der Rohe Haus werden aus Rita Ernst’s „Projekt - Mies van der Rohe“ vier Arbeiten zum „Landhaus Lemke“ selbst vorgestellt. Darüber hinaus werden Gemälde von berühmten Grundrissen, wie beispielsweise der der Neuen Nationalgalerie und des Hauses Tugendhat in Brünn, präsentiert. Als

Besonderheit hat Rita Ernst aber auch eine Arbeit zum Aachener Dom beigesteuert. Dieses Bauwerk hat den 1868 in Aachen geborenen Mies geprägt.

 


 

Biografie

 

Rita Ernst ( Foto links: vor Skizzen zum Projekt - Mies van der Rohe, Foto: 2010 ) wurde 1956 in Windisch geboren. Sie studierte an der Fachhochschule für Gestaltung in Basel. Sie lebt in Zürich und Trapani, Sizilien. Rita Ernst’s Werke wurden unter anderem im Haus Konstruktiv in Zürich, in der Vass Collection Gallery of Modern Art in Vezprem (HU), in der Kunsthalle Winterthur, im Museum für zeitgenössische Kunst, Radom (PL), Galerie St. Johann (mit Eugen Gomringer), Saarbrücken (D) und im MUWA - Museum der Wahrnehmung, Graz (A) vorgestellt.

Rita Ernst erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, darunter 1983 Aufenthalt im Gast-Atelier der Stadt Zürich in New York (USA),1987-88 Mitglied am Istituto Svizzero di Roma (I), 1991 Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis, Zürich, 2006 Preis der Fontana- Gränacher-Stiftung, Zürich und 2008 Artist in Residence, Bar Bach Hamba (TN).

 

Termine und Fakten:

Freitag, 26.3. , 19.30 Uhr: Vernissage, Rede: Dr. Bettina Held (Kunsthistorikerin, Berlin)

Sonntag, 4.4., 11.30 Uhr: „mies – verstehen“ - Die Sonntagsführung im Mies van der Rohe Haus durch Haus, Garten und Ausstellung

Freitag, Uhr 30.4., 19 Uhr: Katalog- und Filmpräsentation (Filmportrait „Rita Ernst, Malerin – ein Portrait“ von Ulla Tripp, 2009)

Sonntag, 2.5. 2.5., , 11.30 Uhr: „mies – verstehen“ - Die Sonntagsführung im Mies van der Rohe Haus durch Haus, Garten und Ausstellung.

Sonntag, 6.6 6.6., ., 11.30 Uhr: „mies – verstehen“ - Die Sonntagsführung im Mies van der Rohe Haus durch Haus, Garten und Ausstellung.

Sonntag, 27.6., 18 Uhr: Künstlergespräch und Ausstellungsrundgang Zur Ausstellung erscheinen ein Ausstellungs Ausstellungskatalog katalog (im Verlag: form + zweck) und eine Künstlere Künstleredition dition dition.

Die Ausstellung wird gefördert von der Schweizer Kulturstiftung pro helvetia, der Fachstelle Kultur Kanton Zürich, der Grütli Stiftung Zürich, Theo Kurer (Zürich), der Galerie Nicole Schlegl (Zürich) und der Edition Roy Berlin.


Ein Beitrag von Dr.Wita Noack, Mies van der Rohe Haus

 

 

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