Bezirkszentralbibliothek Frankfurter Allee

Die insgesamt sechs Bibliotheken - Bezirkszentralbibliothek, Mittelpunktbibliothek, drei Stadtteilbibliotheken und eine Schulbibliothek - sind wohnnahe Orte des lebensbegleitenden Lernens. Sie dienen mit traditionellen und modernen Medien als kommunaler Wissens- und Informationsspeicher.

Schwerpunkte der Arbeit der Stadtbibliothek sind die Förderung der Sprach-, Lese- und Informationskompetenz sowie interkulturelle Medienangebote und Veranstaltungen.

Die Stadtbibliothek ermöglicht allen Bürger/innen unabhängig von ihrer ethnischen und/oder sozialen Herkunft den niedrigschwelligen Zugang zu Bildung und Kultur, bekämpft damit Segregationstendenzen und trägt nachhaltig zu Integration und Chancengerechtigkeit bei.

Das weit über Berlin hinaus angewandte und ausgezeichnete Programm „Kinder werden WortStark“ besteht aus Veranstaltungen zur Sprach- und Leseförderung und Vermittlung von Medienkompetenz, um gerade Kindern aus bildungsfernen Elternhäusern im Sinne der Chancengerechtigkeit den Zugang zu Sprache und Literatur zu ermöglichen.

Die Stadtbibliothek bietet tausende von Büchern und Medien in diversen, im Bezirk gesprochenen Sprachen – von Deutsch, über Türkisch, Spanisch, Englisch bis hin zu Russisch und Arabisch.

Die Stadtbibliothek Friedrichshain-Kreuzberg ist mit rd. 550.000 Besucherinnen und Besuchern im Jahr die am häufigsten in der Freizeit besuchte Bildungseinrichtung im Bezirk.

Alle Informationen zu den Angeboten der Stadtbibliothek Friedrichshain-Kreuzberg unter www.citybibliothek.berlin.de




Neue Bezirkszentralbibliothek Frankfurter Allee

Im Herbst 2010 zieht die Bezirkszentralbibliothek in ihr neues Haus in der Frankfurter Allee 14a. Das Bauvorhaben erschließt ein zuletzt leer stehendes Schulgebäude der 1960er Jahre. Es wird durch das Architekturbüro Peter W. Schmidt Architekt BDA zur Bezirkszentralbibliothek umgebaut. Als herausragendes gestalterisches Element wird das Bibliotheksgebäude künftig vor allem von einer vorgehängten Vollholz-Lamellen-Struktur-Fassade geprägt.

Der Eingang des Gebäudes wird sich durch einen offenen und geräumigen, zweigeschossigen Foyerbereich auszeichnen. Mittels großflächiger Fassadenöffnungen wird sich die Bibliothek auch optisch dem Stadtumfeld zuwenden. Die Bibliothek wird Bildungs- und Kultureinrichtung sein, in der die Bürgerinnen und Bürger den aktiven Umgang mit Literatur, Musik und Kunst pflegen können. Das vielfältige Informationsangebot und die hohe Aufenthaltsqualität der neuen Bezirkszentralbibliothek werden einen entscheidenden Beitrag zur Lebensqualität im Bezirk und zur Aufwertung sowie Belebung des Gebietes um das Frankfurter Tor und die Warschauer Str. leisten.

Den Kunden und Kundinnen stehen nach Fertigstellung über 100.000 Bücher und andere Medien zur Vor-Ort-Nutzung oder Ausleihe zur Verfügung, ein Lese-Café bietet die Möglichkeit beim Schmökern oder Arbeiten einen Kaffee zu trinken, in den Veranstaltungsräumen werden Lesungen und Programme zur Sprachförderung stattfinden, in der Familienbibliothek finden Kinder, Eltern, Großeltern, Erzieherinnen und Lehrkräfte Bücher, Zeitschriften, Spiele, Spielkonsolen und PCs und viel Platz zum gemeinsamen Lesen, Spielen oder Hausaufgaben machen.

Ein Multimedia-Lernzentrum lädt die Besucher und Besucherinnen zum Surfen im Internet, Arbeiten mit Office-Programmen und Sprachenlernen mit Selbstlernkursen ein. Die Bibliothek erhält darüber hinaus ein neuartiges Verbuchungssystem. Die Kunden und Kundinnen können selbständig Bücher und Medien ausleihen und zurückgeben – Dank eines geplanten, in der Hausfassade eingelassenen Rückgabeautomaten auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Die Herrichtung und Ausstattung der neuen Bezirkszentralbibliothek wird aus Mitteln des Programms Stadtumbau Ost sowie und Mitteln der Europäischen Union, EFRE-Fonds (Programm Bibliothek im Stadtteil/BIST) gefördert.


Texte: Amt für Weiterbildung und Kultur


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