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20 Jahre Mauerfall Das Konzert

 

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Freudentränen an den Grenzübergängen, Jubelstürme auf den Straßen: Der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989, herbeigeführt durch die Menschen in der DDR, war nicht nur einer der wichtigsten Momente der jüngeren deutschen Geschichte, auch weltpolitisch hat die friedliche Revolution eine neue Zeitrechnung eingeläutet. Alle am Projekt beteiligten Institutionen sind direkt oder indirekt „Kinder“ der deutschen Wiedervereinigung – das Benefizkonzert versinnbildlicht das neue Gemeinschaftsgefühl im vereinten Deutschland und gibt der Veranstaltung einen besonderen symbolischen Wert.

So wurde dem Deutschlandfunk durch die friedliche Revolution eine neue Aufgabe zugesprochen. Mit seinem Programm soll er die Ost-West-Integration begleiten. 1994 wurde die "roc berlin" als ein gemeinsames Dach für die Berliner Rundfunk-Ensembles gegründet, um den Erhalt dieser vier Klangkörper im wiedervereinten Deutschland zu sichern. Beide Orchester und Chöre stehen für international herausragendes Niveau und sind ein wichtiger Teil deutscher Rundfunkgeschichte.

Bereits 1985 wurde die "Deutsche Stiftung Denkmalschutz" gegründet. Vor dem Hintergrund, dass nach 1989 in den ehemaligen östlichen Bundesländern unzählige Dorfkirchen, Schlösser und Bürgerhäuser vor dem Verfall standen, wuchs ihr ein Aufgabengebiet zu, dem sie sich mit großem Engagement widmet. Die "Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur" wurde 1998 vom Deutschen Bundestag mit dem gesetzlichen Auftrag gegründet, die Aufarbeitung der Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in SBZ und DDR zu befördern sowie den Prozess der deutschen Einheit zu begleiten.

„20 Jahre Mauerfall“ ist ein Sonderkonzert der Benefizreihe „Grundton D“, die vom Deutschlandfunk und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz getragen wird. Die Veranstaltung ist von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ zum „Ausgewählten Ort im Land der Ideen 2009“ ernannt worden.

 


 

20 Jahre Mauerfall – Das Konzert

Radiostationen aus aller Welt übertragen das Gedenkkonzert aus Berlin, welches der Deutschlandfunk zusammen mit der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am 9. November 2009 um 20.30 Uhr im Berliner Dom veranstalten.

Dabei treten die vier professionellen Ensembles der 'roc berlin' - zwei Orchester und zwei Chöre - erstmals gemeinsam auf. Unter der Leitung von Marek Janowski, Simon Halsey, Gerd Albrecht und Hans-Christoph Rademann spielen das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und der Rundfunkchor Berlin aus dem Ostteil sowie das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und der RIAS Kammerchor aus dem Westteil der Stadt.

Die Werke des Abends verleihen der Freude und Hoffnung Ausdruck, die aus der einmaligen historischen Chance mit dem Fall der Berliner Mauer erwuchs: Beethovens "Adagio" aus der 9. Sinfonie erklingt als ein Brennpunkt der Sehnsucht nach Freiheit und Menschenwürde, Schönbergs berühmter Chorsatz "Friede auf Erden" in seinem unbedingten Willen zum Frieden. Schuberts "Gloria" aus der Es-Dur-Messe und Chöre aus Mendelssohns 2. Sinfonie "Lobgesang" stehen für zwei große Komponisten in ihrem Streben nach geistiger und religiöser Toleranz. In Wagners Vorspiel aus "Die Meistersinger" konzentriert sich die Ambivalenz, die aus der Geschichte lange Schatten bis in unsere Gegenwart wirft.

Der Deutschlandfunk überträgt das Konzert live in seinem bundesweiten Programm. Mit dabei sind der NDR, der Mitteldeutsche Rundfunk, der Saarländische und der Bayerische Rundfunk. Zeitgleich wird das Konzert auch von Radio France im Rahmen eines 24-stündigen Sonderprogramms aus Berlin übertragen.

Das öffentlich-rechtliche Pendant des Deutschlandradios in Frankreich schaltet dazu seine sieben Programme zusammen und erreicht damit 14 Millionen Hörer. Im Rahmen des EBU-Programmaustausches sind außerdem die BBC, Radiotelevisione Italiana, der dänische Rundfunk, der kanadische Rundfunk (Société Radio-Canada), der litauische und der rumänische Rundfunk angeschlossen. Zeitversetzt wird das Konzert vom koreanischen Rundfunk in Seoul und der American Public Media gesendet.

Das Konzert steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler. Die Veranstaltung ist von der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" zum "Ausgewählten Ort im Land der Ideen 2009" ernannt worden.

 


 

Details:

20 Jahre Mauerfall - Das Konzert

9. November 2009, 20.30 Uhr, Berliner Dom
Ein Benefizkonzert des Deutschlandfunks mit den Ensembles der 'roc berlin'

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin | Gerd Albrecht
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin | Marek Janowski
Rundfunkchor Berlin | Simon Halsey
RIAS Kammerchor | Hans-Christoph Rademann

FRANZ SCHUBERT
Messe Nr. 6 Es-Dur D 950 - Gloria

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 - Adagio

ARNOLD SCHÖNBERG
Friede auf Erden op. 13

RICHARD WAGNER
Die Meistersinger von Nürnberg WWV 96 - Vorspiel zum 3. Akt

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY
"Nun danket alle Gott" und "Ihr Völker, bringet her dem Herrn Ehre
und Macht" - aus der Sinfonie Nr. 2 B-Dur für Chor und Orchester
op. 52 "Lobgesang"

Tickets: 30 € - 70 €

Tel. (030) 20 29 87-10,
tickets@roc-berlin.de
www.roc-berlin.de

Besucherservice der roc berlin, Charlottenstraße 56, 10117 Berlin-Mitte
(hinter dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt; Mo-Fr 9-18 Uhr)
Abendkasse ab 19.30 Uhr im Berliner Dom,
Am Lustgarten, 10178 Berlin

Text: Auszüge aus Pressemitteilungen von roc berlin, Deutschlandradio Kultur, Radio France

 


 

www.roc-berlin.de

radiofrancefaitlemur.fr

www.dradio.de

www.radiofrance.fr

radiofrancefaitlemur.fr

www.stiftung-aufarbeitung.de

www.land-der-ideen.de

www.denkmalschutz.de

 


 

 

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